
Modularität

Modularität bedeutet, dass der Soundtrack in Videospielen aus einzelnen Bausteinen (Modulen) besteht – dies können ganze Stücke oder kleinere Segmente sein.
Dadurch kann Musik an verschiedenen Stellen flexibel eingesetzt werden – je nachdem, was im Spiel gerade passiert.
➤ Die Musik in Spielen ist also nicht eine immer gleich ablaufende Tonspur oder ein durchkomponiertes Stück, sondern entsteht in Echtzeit durch ein Baukastensystem.
Nicht-Linearität

Nicht-Linearität beschreibt, dass der Ablauf eines Spiels nicht vorhersehbar ist. Spieler:innen entscheiden selbst, wohin sie gehen, wie schnell sie spielen oder was sie zuerst tun.
Dadurch entstehen unterschiedliche Spielverläufe – und Musik muss so gebaut sein, dass sie nicht an eine feste Reihenfolge gebunden ist.
➤ Es gibt keinen fixen Zeitstrahl wie im Film – jede Spielsession verläuft und klingt anders.
Spieler-Interaktivität (Adaptivität)

Interaktivität bedeutet, dass Spieler:innen durch ihr Handeln direkt Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.
Auch die Musik ist davon betroffen: Sie muss auf Aktionen, Zustände oder Entscheidungen reagieren können – z. B. Kampf beginnt, Gesundheit sinkt, ein Gegner erscheint.
➤ Damit das funktioniert, muss Musik vorbereitbar und flexibel abrufbar sein.
